Das Konzept
Das Konzept Frühe Hilfen im Ortenaukreis wurde von einer kreisweiten Steuerungsgruppe mit Vertreterinnen und Vertreter aus zwanzig Institutionen und Berufsgruppen des Gesundheitswesens und der Jugendhilfe entwickelt.
Es basiert auf drei Säulen:
Weiterentwicklung der Netzwerkstruktur zwischen Jugendhilfe und Gesundheitswesen
Dazu arbeiten viele Berufsgruppen wie Kinderärzte, Gynäkologen, Hebammen, Entbindungskliniken, Psychiatrie, Psychologische Beratungsstelle für Eltern, Kinder, Jugendliche, Kommunale Soziale Dienste, Frühförderung, Suchtberatung, Schwangerenberatung sowie Kindertagesstätten und viele weitere Partner im Netzwerk Frühe Hilfen zusammen.
- Früherkennung und Frühe Erreichbarkeit
Alle Eltern sollen möglichst frühzeitig erreicht werden. Belastungen sollen frühzeitig erkannt und passgenaue Hilfen angeboten werden. Dazu ist die Zusammenarbeit mit allen Netzwerkpartnern, die rund um die Geburt Kontakt zu Eltern haben (wie zum Beispiel Entbindungskliniken und Hebammen) besonders wichtig.
- Geeignete und passgenaue Hilfen
Aus Mitteln des Präventionspools können die Fachstellen Frühe Hilfen schnell und unbürokratisch Familienhebammen, Familienhelferinnen, Haushaltstrainings sowie weitere geeigenete Hilfen vermitteln.
Good practice: Frühen Hilfen im Ortenaukreis
Familien in Baden-Württemberg
Report 03/2010
Der Familienreport Baden-Württemberg (Ausgabe 3/2010) beschäftig sich im wesentlichen mit Kinderschutz und Frühe Hilfen in Baden-Württemberg. Unter anderem werden die Frühen Hilfen im Ortenaukreis als "Good practice" kurz vorgestellt.
Den gesamten Bericht finden Sie hier!

