Netzwerk Frühe Hilfen

Der Ortenaukreis gliedert sich die die fünf Raumschaften Offenburg, Lahr, Kehl, Achern und Kinzigtal. 

In allen Regionen treffen sich Netzwerkpartner der Frühen Hilfen regelmäßig zum fachlichen Austausch.

Verantwortlich für die Runden Tische sind die Fachstellen Frühe Hilfen vor Ort.

Die Termine für die nächsten Runden Tische sind: 

Achern

Mittwoch, 02.05.2018 
16:30 - 18 Uhr in den der Fachstelle Achern, Illenauer Allee 57

Haslach/Kinzigtal       

Mittwoch, 13.06.2018
15 - 17 Uhr im Caritashaus Haslach, Sandhaasstr. 4

Kehl

Dienstag, 24.04.2018
15:30 - 17:30 Uhr im Bürgersaal im Rathaus I Kehl

Lahr

Mittwoch, 13.06.2018
15 - 17 Uhr im Ortenau-Klinikum Lahr, Cafeteria

Offenburg

Mittwoch, 21.03.2018
16 - 18 Uhr in der Fachstelle Offenburg, Okenstr. 26

 

 

Frühe Hilfen - Vernetzung lokaler Angebote mit vertragsärzlichen Qualitätszirkeln

Der Ortenaukreis beteiligt sich in Zusammenarbeit mit der kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg an dem Projekt "Frühe Hilfen - Vernetzung lokaler Angebote mit vertragsärztlichen Qualitätszirkeln".

Weitere Informationen hierzu erhalten Sie im Flyer oder auf der Homepage der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg.

ÜberRegionale NetzwerkeKonferenz Frühe Hilfen

Unter dem Motto "Voneinander Lernen" veranstaltete das Nationale Zentrum Frühe Hilfen (NZFH) gemeinsam mit dem Landratsamt Ortenaukreis am 01. Dezember 2010 die bundesweit erste "ÜberRegionale NetzwerkeKonferenz Frühe Hilfen". Ziel dieser eintägigen Konferenz war ein überregionaler interdisziplinärer Fachaustausch der Kommunen mit ihren vielfältigen Unterstützungs­angeboten für werdende Eltern und Eltern mit Kindern unter drei Jahren. Am Pilotstandort waren dazu alle Akteurinnen und Akteure der Frühen Hilfen aus den Stadt- und Landkreisen der Bezirke Karlsruhe und Freiburg in das Landratsamt Ortenaukreis eingeladen. In Vorträgen und Workshops wurde darüber diskutiert, was gelungene Unterstützungsangebote ausmacht, wie diese finanziert werden können und inwieweit sich solche Angebote für Familien in den Kommunen etabliert haben. Eine Projektmesse regte zum Austausch über praktische Erfahrungen an.

Das Nationale Zentrum Frühe Hilfen unterstützt die Fachpraxis dabei, familiäre Belastungen früher zu erkennen, bedarfsgerechte Unterstützungsangebote bereitzustellen und die Vernetzung der unterschiedlichen Berufsgruppen zu fördern. Hierzu hat das Nationale Zentrum Frühe Hilfen vielfältiges Wissen und umfassende Ergebnisse auf Bundesebene zusammen getragen. Diese Erkenntnisse und die spezifischen Interessen der badischen Stadt- und Landkreise sind die Grundlage für das heutige Konferenzprogramm. Die Veranstaltung war die erste dieser Art.

Für 2011 planen wir weitere NetzwerkeKonferenzen in anderen Regionen, so Mechthild Paul, Leiterin des Nationalen Zentrums Frühe Hilfen.

Landrat Frank Scherer freut sich darüber, vom Nationalen Zentrum Frühe Hilfen als Initiativkommune für diese erste überregionale Konferenz ausgewählt worden zu sein. Wir haben eine gute interdisziplinäre Vernetzung im Landkreis. Gerade die Zusammenarbeit der Entbindungskliniken mit den Fachstellen Früher Hilfen ist vorbildhaft. Junge Eltern werden dadurch zeitnah über Unterstützungs­angebote informiert und an entsprechende Fachkräfte vermittelt. Netzwerke Früher Hilfen sind lokale und regionale Unterstützungs­systeme mit koordinierten Angeboten für alle (werdenden) Eltern mit Kindern bis 3 Jahren.

Durch Frühe Hilfen soll vor allem belasteten Eltern Unterstützung angeboten werden. Die Angebote zielen darauf ab, Entwicklungsmöglichkeiten von Kindern und Eltern in Familie und Gesellschaft frühzeitig und nachhaltig zu verbessern. Frühe Hilfen basieren auf multiprofessioneller Kooperation. Für die praktische Umsetzung ist eine enge Vernetzung von Institutionen und Angeboten aus den Bereichen der Kinder- und Jugendhilfe, des Gesundheitswesens, der interdisziplinären Frühförderung, der Schwangerschaftsberatung und weiterer sozialer Dienste entscheidend.

Die Dokumentation zur NetzwerkeKonferenz finden Sie hier!

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